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Darwins „War of nature“ und das Prinzip der Unmenschlichkeit

 

Darwins Abstammungslehre und die Entwicklung der Arten steht aufgrund einer überwältigenden Ansammlung von entsprechenden Funden und Beobachtungen außer Frage.

Kritik erfahren jedoch zwei weitere Schlussfolgerungen, die Darwin aus seinen Beobachtungen zog: Die erste war, dass sowohl die Variationen innerhalb einer Art als auch Arten als Ganzes aufgrund des Selektionsdrucks der Natur fortlaufend gegeneinander ums Überleben kämpfen müssten. Es hätten sich daher im Laufe der Evolution nur solche neuen Eigenschaften durchsetzen können, die einen Vorteil im gegenseitig geführten Kampf ums Überleben bedeutet hätten. Lebewesen seien daher ihrer inneren Natur nach Kämpfer im Verdrängungswettkampf.

Die zweite, ebenso umstrittene Grundannahme war Darwins Umkehrschluss: Der Prozess der Auslese, unter dem Druck des Überlebenskampfes sei die treibende Kraft für die Entwicklung der Arten von „niederen“ zu „höheren“ Wesen. Und somit waren für Darwin die wichtigsten biologischen Grundregeln der „war of nature“ (Krieg der Natur) und der „struggle for life“ (Kampf ums Überleben) sowie die Aussonderung der Schwächsten und Auslese der Tüchtigsten.

Die biologische Grundeigenschaft aller Lebewesen, der Mensch eingeschlossen, war für Darwin der Wille, gegeneinander ums Überleben zu kämpfen. Kooperation, Zusammenhalt und gemeinschaftliches Handeln wurden von ihm als untergeordnete Hilfesysteme eingeordnet, die sich ausschließlich aus dem Kampf ums Überleben heraus entwickelt hätten und die nur im Dienste dieses Kampfes stünden. So Joachim Bauers (Das Prinzip Menschlichkeit, 2006) Kritik an Darwins Thesen.

 

Damit hatte Darwin den Grundstein für ein neues Menschenbild gelegt. Vielen ist bis heute nicht bewusst, welche weit reichenden Folgen – auch im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung – dieses Statement Darwins hatte: Schaut man in die Betriebswirtschaft und in die Betriebe, kommt man an Kriegsmetaphern nicht vorbei. Es wird von „Humankapital“ gesprochen, und „Mitarbeiter-Rekrutierung“. Im Marketing von „Guerillamethoden“, „Kundenfront“, „feindlichen Übernahmen“ usw usw

 

Der Mensch ist jedoch ein – aus neurobiologischer Sicht – auf soziale Resonanz und Kooperation angelegtes Wesen. Kern aller menschlichen Motivation ist es, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung oder Zuneigung zu finden und zu geben. Herausragende Wissenschaftler im Bereich der Biologie und der Medizin, unter ihnen die amerikanische Biologin Lynn Margulis, sind er Meinung, Begriffe wie „Konkurrenz“ und „Überlebenskamp“ seien rein menschliche Konstruktionen.

 

Nicht zuletzt aufgrund ihrer primär auf Kooperation gerichteten Orientierung erleben Menschen - auch wenn sie selbst nicht beteiligt sind – fortgesetzte Aggression, Druck und Kampf, als starken emotionalen und neurobiologischen Stressor. Die Folge: Ausgebrannte Menschen auf einem ausgebrannten Planeten!

 

Evolution ist kein Kräftespiel egoistischer Gene, sondern ein Prozess, dessen Grundprinzipien aus Kooperation, Kommunikation und Kreativität bestehen

 

Es ist also an der Zeit, zu erkennen, dass Darwins Betrachtungen die Folgen eines Prozesses waren. Durch seine Schlussfolgerungen wurde ein Prozess jedoch zum Prinzip erhoben, das in all unsere Lebensbereiche Einzug gehalten hat.

 

Es ist an der Zeit, dass uns klar wird, dass Evolution ein kooperativ-kreativer Prozess ist auf den wir Einfluss nehmen können. Ein Prozess, der es uns ermöglicht andere Prinzipien zu schaffen: politisch, sozial, ökonomisch und spirituell.

Was diese Welt braucht, sind verantwortungsbewusste Menschen und Prinzipien, damit diese Welt nicht zu unserem Spielball wird.

Das nennt sich dann „Bewusste Evolution“

 

In diesem Sinne – (R)EvolutionCoaching Alexandra Stöhr