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Frauen und Geld

Altersarmut wird zum größten Teil weiblich sein. Frauen leben rein statistisch gesehen zwar länger, die Frage ist nur: Von was?

Geld ist aber gerade auch ein Thema zu dem Frauen nur schwer Zugang finden.

Aussagen wie „Ich arbeite ja nicht des Geldes wegen“ oder „Wenn ich um eine Gehaltserhöhung bitte, verliere ich den Job“ begegnen mir häufig innerhalb meines weiblichen Klientels.

 

Ein Blick in die Geschichte:

 

99 % des Weltvermögens ist in der Hand von Männern

 70 % der Armen weltweit sind Frauen

 Noch bis 1977 konnten Frauen nur mit Zustimmung ihres Mannes ein Konto eröffnen.

 Bis in die 70 iger Jahre des 20. Jahrhunderts konnte der Ehemann mit der Begründung „die Berufstätigkeit der Frau störe den häuslichen Frieden“ den Arbeitsplatz der Ehefrau kündigen.

Brachte die Frau eigenes Vermögen mit in die Ehe, so galt noch bis 1953, dass dieses durch die Eheschließung der Verwaltung des Mannes unterworfen ist.

 

  

Die Folgen noch heute:

 

Gehalt: Frauen fragen bei Einstellungsgesprächen selten nach dem Gehalt, während dies bei Männern der entscheidende Faktor ist. Frauen führen statistisch etwa alle 10 Jahre eine Gehaltsverhandlung. Männer alle 2 Jahre

Altersvorsorge: rechtliche Veränderungen betrafen vor allem Frauen (Witwenrente), kaum Vorsorge während der Erziehungszeiten, Verlassen auf den Ehepartner

Erbschaft: Viele Frauen überlassen nach wie vor die Anlage des gemeinsamen Geldes, oft sogar des eigenen Erbes dem Partner. Mit der Folge, dass sie bei einer Trennung oft nicht wissen, wie viel wo angelegt ist.

Erziehungszeit: Frauen sorgen in dieser Zeit häufig nicht vor. Geld wird nicht zum Thema

Soziale Arbeit: im sozialen Bereich sind überwiegend Frauen beschäftigt – für wenig Geld oder arbeiten gar umsonst.

Öffentlichkeit: auch in der Presse spielt das Thema Frau & Geld kaum eine Rolle.

 

Egal welche Datensätze man einer Analyse der Erwerbseinkommen zu Grunde legen mag, das Einkommen von Frauen liegt in Deutschland bei ungefähr gleicher Arbeitszeit mindestens 20 Prozent unter dem von Männern. Damit nimmt Deutschland mit Österreich und Großbritannien unter den EU-Staaten einen der letzten Rangplätze im Hinblick auf die Angleichung der Einkommen von Frauen und Männern ein. (Quelle: Gender Datenreport)

Hier sind die Frauen jedoch zum größten Teil auch selbst gefragt, sich mit dem Thema Geld und Finanzen auf eine andere Art auseinander zu setzen. Das entsprechende Bewusstsein zu entwickeln, sich mit begrenzenden Glaubenssätzen auseinander zu setzen und Überzeugungen zu hinterfragen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Laura (Donnerstag, 07 August 2014 11:24)

    Ich glaube schon, dass wir Frauen und viele Gedanken um die finanzielle Lage auch im Alter machen, aber oftmals fehlen auch finanzielle Mittel um Vorsorge zu betreiben. Nicht zuletzt geben deshalb immer mehr Frauen den Wunsch nach Familie und Kinder auf.

  • #2

    Alexandra Stöhr (Donnerstag, 07 August 2014 11:45)

    Hallo liebe Laura,

    danke für Ihren Kommentar. Die Frage ist nun mal, in welche Richtung sich Frauen Gedanken um ihre finanzielle Zukunft machen. Gehen diese Gedanken eher dahin, sich von Einigem zu verabschieden und das heißt dann letztlich auf Kinder zu verzichten? Oder werden Wege gesucht, wie vereinbart werden kann? Wie an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung gearbeitet werden kann? Damit Frauen nicht für den gleichen Job weniger Gehalt erhalten als Männer mit vergleichbarer Ausbildung. Ich höre von Frauen sehr häufig „Aber mir fehlen die finanziellen Mittel“ und damit ist die Suche nach Lösungen erstmal beendet. Ich weiß, sich mit den eigenen begrenzenden Glaubenssätzen auseinander zu setzen ist kein einfacher Weg. Doch wie diese Statistiken zeigen, ein Weg den Frauen wohl gehen müssen, an ihrer Situation etwas zu verändern.