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Kundenstimmen

Höchste Professionalität bei menschlich wertschätzender Nähe. Prädikat besonders wertvoll.

 

Tolle Trainerin, vielen Dank!

 

Wenn NLP, dann ausschließlich bei einem Trainer vom Format Alexandra Stöhr!

 

Frau Stöhr hat die Gabe, die Dinge um die es geht auf den Punkt zu bringen und damit für JEDEN  verständlich zu machen.

 

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Was ist Transaktionsanalyse?

 

Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine psychologische Methode. Begründet wurde die Transaktionsanalyse vom amerikanischen Psychiater Dr. Eric Berne (1910 – 1970). Mit der Transaktionsanalyse lernen Menschen die Persönlichkeit zu entwickeln, ihre Potentiale auszuschöpfen und effektiver zu kommunizieren. Dies erhöht die eigene Kompetenz im privaten und im beruflichen Handeln. Die Transaktionsanalyse wird auch zur Analyse, Steuerung und Entwicklung von Gruppen und sozialen Systemen eingesetzt.

Persönlichkeit

Die Theorie der Transaktionsanalyse geht davon aus, dass das Denken, Fühlen und Verhalten von verschiedenen Wesensmerkmalen unserer Person bestimmt wird, die wir als Ich-Zustände bezeichnen. Diese Ich-Zustände beeinflussen den Menschen bei inneren Auseinandersetzungen, bei Entscheidungen und in seinem Verhalten im Kontakt mit anderen Menschen.

Die Transaktionsanalyse betont die Bedeutung des meist unbewussten Lebensplans (Skript), dem in der Kindheit entwickelten Selbst- und Weltbild, nach welchem jede Person ihre Erfahrungen auslegt und ihr Leben gestaltet.

Beziehungen

Die Entwicklung der Persönlichkeit geschieht in Reaktion auf das jeweilige Umfeld. Als Umfeld gelten hier die Familie, Partner, geschäftliche und private Beziehungen zu Einzelpersonen und sozialen Gruppen.

Die Transaktionsanalyse eignet sich zur Aufdeckung und Behebung destruktiver Kommunikationsmuster. Mit der Transaktionsanalyse werden Wege zu befriedigenden Beziehungsgestaltung aufgezeigt.

Gruppen

Die Transaktionsanalyse ermöglicht durch ihre Konzepte die Analyse des Verhaltens von Individuen und die Bewusstheit über gruppenförderliche Faktoren und Strukturen in sozialen Zusammenhängen oder Organisationen. Viel Beachtung wird der Entwicklung der Beziehungsmuster der Gruppenmitglieder untereinander und ihren Erwartungen an die Gruppe geschenkt.

Steuerung sozialer Systeme

Jeder Mensch ist Teil eines sozialen Systems und steht in Beziehung zu anderen Personen. Mit den Konzepten der Transaktionsanalyse können die Beziehungs- und Kommunikationsgestaltung innerhalb dieser sozialen Systeme analysiert , Potenziale aufgezeigt und Entwicklungsmöglichkeiten erkannt werden.

Grundannahmen der Transaktionsanalyse


Eric Berne verbindet Mitte der 50er-Jahre Ideen der Tiefenpsychologie und verhaltenstherapeutische Methoden mit Konzepten und Haltungen der Humanistischen Psychologie. Seine drei Grundannahmen waren für die damalige Psychiatrie revolutionär und trugen dazu bei, dass das Verhältnis von Psychologen und ihren Klienten deutlich humaner wurde:

 

  • Die Menschen werden "o.k." geboren.
  • Auch Menschen mit emotionalen Problemen sind vollwertige, intelligente Menschen.
  • Alle emotionalen Schwierigkeiten sind heilbar - ein ausreichendes Wissen und geeignete Methoden vorausgesetzt.

 

Unterschieden werden in der Transaktionsanalyse drei Ich-Zustände (= Kombination aus Gedanken, Gefühlen und Verhalten), die jeder Mensch in verschiedenen Ausprägungen demonstrieren kann:

 

  • Das „Kindheits-Ich“; es kann spontan (natürlich, unbefangen, ohne auf Konsequenzen achtend), angepasst (gehorsam und folgsam) oder trotzig (aufbegehrend, sich vorgegebenen Normen widersetzend) auftreten.

 

  • Das „Eltern-Ich“, das stets aus einer überlegenen Position heraus entweder kritisch (Werte, Normen, Gebote, Verbote, soziale Gefühle verkörpernd, wirkt belehrend) oder helfend (Wohlwollen, Trost, Unterstützung zeigend) auftritt.

 

  • Das „Erwachsenen-Ich“: Es verkörpert die rationale Autonomie; es betont die „Vernunft“, wobei (überprüfte und akzeptierte) Gefühle durchaus die Grundlage der jeweiligen Entscheidung bilden können. Dabei wird - soweit nötig - geprüft, abgewogen und nach den Erfordernissen der Realität entschieden.

 

Keiner dieser Ich-Zustände ist grundsätzlich gut oder schlecht.

 

Kommunikationsstörungen treten erst dann auf Lesen Sie weiter